Die Vorgeschichte

Ein Streit um Macht und Freiheit

Stell dir das 14. Jahrhundert wie ein grosses Schachspiel vor. Auf der einen Seite hatten wir die Habsburger, eine mächtige Adelsfamilie, der damals fast alles gehörte. Auf der anderen Seite waren die Eidgenossen (besonders Luzern), die keine Lust mehr hatten, Steuern an fremde Herren zu zahlen und Befehle von oben zu empfangen.

Die Reizpunkte
  • Luzern wird frech: Die Stadt Luzern fing an, eigene Bündnisse zu schliessen und kleine Städte in der Umgebung zu „befreien“, die eigentlich den Habsburgern gehörten.
  • Kaputte Burgen: Die Eidgenossen machten ernst und zerstörten die Burg in Rothenburg. Das war für Herzog Leopold III. von Österreich eine klare Kriegserklärung.
  • Wirtschaftskrieg: Es ging auch um Geld. Wer darf Zölle kassieren? Wer kontrolliert die Handelswege? Beide Seiten wollten das Sagen haben.
Das Ziel der Habsburger

Herzog Leopold III. wollte ein Exempel statuieren. Er sammelte ein riesiges Heer aus professionellen Rittern, um den „bauernschlauen“ Schweizern zu zeigen, wer der wahre Herr im Haus ist.